Polizei-Nachrichten aus dem Bezirk Tennengau
Grundsätzlich umfasst unsere Nachrichten-Sammlung das gesamte Bundesland Salzburg. Auf dieser Seite finden Sie Nachrichten aus dem Tennengau, die nicht spezifisch einer Gemeinde zugeordnet sind. Manchmal ist das einfach so, weil die Nachricht mehrere Gemeinden betrifft, in anderen Fällen werden aus Datenschutzgründen und Gründen für den Persönlichkeitsschutz die entsprechenden Gemeinden nicht bekanntgegeben.
Chronik-Nachrichten: Bezirk Hallein
Hier unsere Headlines für die Chronik-Nachrichten aus der benannten Region. Dies betrifft die überregaionale Nachrichten, die wir recherchieren konnten. Davor, damit Sie sich ein Bild von der Region machen können, noch ein paar Daten über die Bevölkerung in der gewählten Region Tennengau, hier geht es direkt zu den Schlagzeilen aus der Region Tennengau.
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Online-Werbung SalzburgSextortion-Opfer im Tennengau: 27-jähriger wurde via Dating-App erpresst
Polizei Salzburg polizei.gv.at
(07.01.22) Am Nachmittag des 6. Jänner 2022 wurde ein 27-jähriger Tennengauer via Dating-App von einer unbekannten Täterin kontaktiert, welche ihn animierte, sich im anschließenden Videotelefonat selbst auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen. Unmittelbar danach forderte sie den Tennengauer auf 700 € zu überweisen, andernfalls würde das Videotelefonat in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Der Mann kam der Forderung nicht nach und erstattete Anzeige wegen versuchter Erpressung. Ein zweiter Fall ereignete sich ebenso am Nachmittag des 6. Jänner 2022, wobei ein 48-jähriger Salzburger via Social-Media-Plattform von einer unbekannten Täterin kontaktiert wurde, welche ihn auch animierte, sich im anschließenden Videotelefonat selbst auszuziehen. Unmittelbar danach forderte sie den Salzburger auf 5000 € zu überweisen, andernfalls würde das Videotelefonat in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Auch der 48-Jährige kam der Forderung nicht nach und erstatte Anzeige wegen versuchter Erpressung. Tipps der Kriminalprävention: • Wählen Sie sichere Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken. Je weniger von Ihrem Profil öffentlich einsehbar ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit in das Visier von Sextortion-Erpressern zu geraten. • Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt mit den Erpressern ab und blockieren Sie diese, wenn möglich, im Sozialen Netzwerk. Melden Sie die Fake-Accounts an die Seitenbetreiber. • Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein und überweisen Sie kein Geld. Das Bezahlen schützt nicht vor einer Veröffentlichung, oft fordern die Täter nach der ersten Überweisung noch mehr Geld. • Sichern Sie relevante Beweismittel: Screenshots des Accounts, das Chat-Protokoll, den E-Mail-Verkehr. • Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle. Die Spezialisten der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Salzburg stehen Ihnen kostenlos unter der Telefonnummer 059133 50 3333 oder via E-Mail LPD-S-LKA-Kriminalpraevention@polizei.gv.at für eine Beratung zur Verfügung.
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